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Ein Job als Putzfrau - Warum eigentlich nicht?

DeutschlandDas Berufsbild "Putzfrau" ist ein echter Klassiker. Zwar gehört die Arbeit mit Wischmop und Wedel sicherlich nicht zu den angesehenen, dafür jedoch zu krisenfsten Jobs. Ob im Büro oder zu Hause, Arbeit gibt es für private Reinigungskräfte in der Regel reichlich. Nicht selten können Interessentinnen daher gleich bei mehreren Arbeitgebern anheuern, so dass am Ende des Monats ein ordentlicher Nebenverdienst zu Buche steht. Es lohnt sich, doch lesen Sie mehr...

Eine saubere Lösung

Putzen ist für viele Menschen vor allem zweierlei: Nervig und zeitaufwändig. Wer es sich also leisten kann, wird wahrscheinlich immer zur Putzfrau greifen. Hierdurch hat sich in den vergangenen Jahrzehnten - auch dank des enormen Zuwachses bei den berufstätigen Frauen - gerade für den privaten Reinigungs-Bereich ein großer Wirtschaftszweig entwickelt. Putzfrauen arbeiten in der Regel auf Stundenlohn und für mehrere Arbeitgeber. Dies ist mitnichten ein Nachteil, da bei der Einstellung durchaus mit geballter Erfahrung zu rechnen ist.

Reinigungskraft statt Putzfrau

Heute gilt das Wort 'Putzfrau' aufgrund des Sprachwandels zumindest im offiziellen Kontext als abwertend. Der korrekte Begriff ist mittlerweile 'Reinigungskraft'. Die Tätigkeiten der Reinigungskraft beinhalten neben Saugen und Wischen glatter Fußböden auch Staubputzen sowie Fenster- und Badreinigung. Ebenfalls grobes Aufräumen wird dazu gezählt.

Für Junge Menschen, die sich zum Beispiel während des Studiums oder einer möglicherweise kostenpflichtigen schulischen Ausbildung etwas dazuverdienen wollen, kommt häufig das Reinigen von Treppenhäusern in mehrstöckigen Gebäuden in Frage. Diese Arbeit erreicht zwar nicht den höchsten Stundenlohn, sie ist aber relativ flexibel und selbstständig durchführbar.

Jobben in einer Familie

Wer zum Beispiel für eine Familie putzt und privat angeheuert wurde, der erfüllt nicht selten eine Form von Mischtätigkeit: Da gehen schnell Babysitten und Putzen ineinander über. Solche Kombinationen haben den Vorteil, dass die Arbeit durchaus angenehm und lehrreich sein kann. Denn das Leben anderer Familien kennen zu lernen, ist immer spannend. Und da in den Städten heute gerade unter Akademikern sehr häufig beide Elternteile auf die ein- oder andere Art berufstätig sind, werden solche Jobs immer häufiger.

(Bild: © SueSchi / PIXELIO )