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Spontaner Kinobesuch gefällig? Ein Anruf beim Babysitter genügt

BabysitterViele junge Eltern kennen die Situation: Im Grunde ist man rundum zufrieden mit der neuen Lebenssituation, lediglich die permanente Gebundenheit, der Mangel an Flexibilität im Alltag stört. Damit Spontanität und Freizeit nicht vollends verloren gehen, greifen viele Eltern auf die Dienste privater Babysitter zurück. Hat man die Person des Vertrauens gefunden, regelt sich vieles von selbst: Anrufen, Termin klären und freuen auf den freien Abend.

Private Kontakte nutzen

In kaum einem Job spielt Vertrauen eine derart gewichtige Rolle wie beim Babysitten. Der Grund ist hierfür ist rasch erklärt: Aus Sicht der Eltern ist für die eigenen Kinder das Beste gerade gut genug. Häufig entscheidet bei der Jobvergabe, ob zuvor bereits umfangreiche und zugleich positive Erfahrungen im Umgang mit Kinder gemacht wurden. Bei einem Probearbeiten in Anwesenheit der Eltern wird dann zumeist recht schnell klar, ob man zusammenkommt. Ein Königsweg in den Job als Babysitter ist natürlich der private Kontakt zu Eltern. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man kennt sich (gut), weshalb sich die Frage nach dem Vertrauen eigentlich bereits im Vorfeld geklärt haben sollte.

Das Babysitter-Diplom

Auch Babysitter benötigen heute oftmals eine Bescheinigung über Ihre Fähigkeiten. Ein sogenanntes 'Babysitter-Diplom' kann im Anschluss an einen Kurs im Babysitten erworben werden. Anbieter solcher Kurse sind zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz (DRK) oder die Familienbildungsstätte (FBS).

Die Kurse vermitteln sowohl Erste Hilfe speziell für Säuglinge, als auch Wissen über Ernährung, Wickeln, Verhaltensweisen und Entwicklungsstufen von Babys. Außerdem wird auf rechtliche Fragen eingegangen: Denn der Job des Babysitters gilt im Gegensatz zur Tagesmutter nicht als Berufsbezeichnung. In der Regel gibt es keine schriftlichen Abmachungen und bezüglich des Gehalts nur eine mündliche Vereinbarung zwischen Babysitter und Eltern.

Agenturen und Jobbörsen vermitteln

In vielen Städten finden sich Agenturen, welche Babysitter vermitteln. Wer einmal in die Datenbank einer Agentur aufgenommen wurde und erfolgreich arbeitet, der darf sich über rege Beschäftigung freuen. Da allerdings Babysitter selten einen hohen Stundenlohn erhalten, ist der Job nur etwas für Leute, die tatsächlich große Freude am Umgang mit Kindern haben. Aber so ist das ja bei vielen Jobs: Richtig gut macht man sie nur, wenn die Arbeit auch Spaß macht.