Private Jobangebote
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Die Aushilfe - kann vieles, lernt alles
Offiziell erfordern Aushilfstätigkeiten keine fachspezifischen Kenntnisse. Das bedeutet, dass keine Ausbildung notwendig ist. In vielen Gewerbezweigen sind Aushilfstätigkeiten zeitlich befristet, was Studenten zum Beispiel für Tätigkeiten während der Semesterferien nur recht sein kann. Häufig stellen Fabriken während der Sommermonate studentische Hilfskräfte ein, um die Personalknappheit in dieser Zeit auszugleichen.
Die Klassiker: Baugewerbe und Gastronomie
Klassiker unter den Berufszweigen für Aushilfsjobs sind Gastronomie und Baugewerbe. In jeder größeren Stadt - und besonders in Städten mit großen Universitäten - sind studentische Servicekräfte üblich. Das liegt unter anderem auch an der Schnelllebigkeit dieses Berufszweigs, in dem oft nach dem in Deutschland sonst eher unüblichen Prinzip des 'Hire and Fire' vorgegangen wird. Für Studenten ist der Job durchaus ideal. In der Regel ist die Schichteinteilung relativ flexibel und lässt sich dem eigenen Stundenplan anpassen. Der Verdienst kann sich besonders in gut besuchten Geschäften durch Trinkgelder relativ hoch ansiedeln. Das liegt allerdings auch daran, dass der Job zu Stoßzeiten sehr stressig sein kann.
Nicht jeder fühlt sich wohl dabei, fünf Aufgaben gleichzeitig zu erfüllen: Denn genau das muss eine gute KellnerIn können, wenn sie serviert, boniert, eindeckt, kassiert und Tische abwischt. Für alle, die gerne schnell denken und viel Kontakt mit Menschen haben, ist der Job allerdings perfekt. Das Baugewerbe hingegen ist nicht mehr so üblich wie noch vor einigen Jahren. Abrissfirmen beispielsweise stellen auch heute noch oft zeitlich befristet ein. Wer also gerne die Muskeln spielen lässt, ist hier gut aufgehoben. Ein Vorteil: Man kann in kurzer Zeit viele Stunden sammeln.
Was sind Minijobs?
Die Bezeichnungen für Aushilfsjobs sind vielfltig. Minijob, Mc-Jobs, 400-Euro-Jobs. Was ist was? Douglas Coupland prägte mit seinem Klassiker 'Generation X' den Begriff des Mc-Jobs. Damit waren inhaltlich leere Ttigkeiten gemeint, mit welchen die Miete bezahlt wird und die keine Aufstiegschancen bieten. Mitte der 90er, als das Buch erschien, war es in Deutschland noch relativ unüblich, mehrere Jobs zu haben. Das hat sich geändert. Heute kann man durchaus mehrere Jobs ausüben, wenn man sich zum Beispiel die lang ersehnte Weltreise zusammensparen möchte.
Der 400-Euro-Job, auch Minijob oder offiziell 'geringfügige Beschäftigung' genannt, bildet den rechtlichen Rahmen für die meisten Aushilfsjobs. Hier gilt: Die Sozialversicherungsbeiträge zahlt pauschal der Arbeitgeber. Die Krankenversicherung zahlt der Arbeitnehmer komplett selbst. Für Studenten ist das kein Problem, da sie sich günstig versichern können. Also nichts wie los: Dem Job als Aushilfe steht nichts mehr im Weg!
(Bild: © Anja Müller / PIXELIO )