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Arbeiten neben Job & Schule?

Nullrunden und gesteigerte Lebenshaltungskosten haben den Nebenjobsektor in den zurückliegenden Jahren drastisch anwachsen lassen. Doch in welchen Branchen ist ein Nebenverdienst am besten möglich? Wo macht es Sinn, nach neuen Einkommenswegen zu suchen? Vor allem im Dienstleistungssektor verdienen sich Schüler, Studenten und auch regulär Berufstätige dringend benötigtes Kleingeld hinzu. Da es sich mit den normalen Tagesarbeitszeiten am besten vereinbaren lässt, setzen Berufstätige verständlicherweise auf die frühen und auch späteren Abendstunden.

Beliebt sind Jobs in Bars, Restaurants, Kulturbetrieben und anderen Einrichtungen, deren Pforten zumeist lange geöffnet sind. Wichtig ist, dass Nebentätigkeiten nicht mit der Haupttätigkeit des Arbeitnehmers kollidieren. Konkurrenzunternehmen sind natürlich absolut tabu, auch ist wichtig, dass die Qualität der Arbeit durch einen Nebenjob nicht nachlässt. Andernfalls wird es problematisch. Grundsätzlich besteht für Arbeitgeber jedoch immer die Möglichkeit von Zuverdienstmöglichkeiten, was soviel bedeutet, dass diese nicht pauschal verboten sind. Es besteht jedoch eine Auskunftspflicht gegenüber dem Arbeitgeber, wenn eine Interessen-Kollision nicht auszuschließen ist.

Studenten und Schüler haben es da natürlich deutlich einfacher: Sie haben in der Regel die freie Wahl, da die Interessen von Hauptarbeitgebern nicht gewahrt werden müssen. Insofern wird für Schüler und Studenten eher der Faktor "Zeit" zum Gradmesser für die Bewerbung auf Nebentätigkeiten. Lassen sich Zusatzverdienst und Stundenplan vereinbaren, ist damit im Grunde jede Form der Tätigkeit möglich. Besonders beliebt sind auch hier Jobs im kulinarischen und kulturellen Abendbetrieb, doch auch Bürojobs, handwerkliche Tätigkeiten und Pflege- bzw. Betreuungsjobs stehen hoch im Kurs. Natürlich gibt es auch hier Barrieren: So sind mit Aufnahme von Nebentätigkeiten auch für Schüler und Studenten rechtliche und versicherungstechnische Aspekte zu klären. Mehr dazu findet sich unter der Rubrik "Rechtliches".