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Altenpflege - In Zukunft mehr denn je unverzichtbar

DeutschlandAltenpfleger haben in Zukunft gut lachen. Denn kaum eine Branche wir derart vom demographischen Wandel in Deutschland profitieren. Bereits heute ächzt unser lieb gewonnener Sozialstaat merklich unter der Last der gesellschaftlichen Alterung. - Tendenz steigend, weshalb sich das soziale Netzt zu einem der zukunftsträchtigsten Metiers überhaupt entwickeln dürfte. - Nicht unbedingt der einfachste, dafür jedoch ein sicherer Job.

Qualifizierte Helfer im Pflegedienst gesucht

Klar ist aber auch: Die Arbeit mit alten, häufig eingeschränkt mobilen Menschen bedarf neben jeder Menge Fingerspitzengefühl und Geduld vor allem einer hervorragenden Ausbildung. Wer sich also dafür entscheidet, im sozialen Netz tätig zu werden, wird ohne verbriefte Qualifikationen und Zertifikate keine Chance haben. Soll heißen: Fürs schnelle Geld nebenbei gibt es weitaus geeignetere Branchen als die Arbeit mit Menschen, die dringend auf Sorgfalt und Erfahrung angewiesen sind.

Unterschiedliche Grade der Qualifikation

Im Bereich der Altenpflege werden verschiedene Berufsqualifikationen voneinander abgegrenzt. Neben examinierten Altenpflegern und Altenpflegerinnen gibt es Helfer in der Altenpflege sowie Hilfskräfte. Die Helfer erhalten ein verkürzte Ausbildung, deren Modell sich je nach Bundesland unterschiedet. Hilfskräfte hingegen sind nicht ausgebildet: sie haben vergleichsweise kurze Schulungen besucht, in denen Ihnen Grundlagen der Pflege und der Betreuung vermittelt werden.

Laut der Heimpersonalverordnung (§5) dürfen Pflegehelfer und Hilfskräfte nur in Anwesenheit ausgebildeter Kräfte ihre Tätigkeit ausüben. Grob gesprochen müssen mindestens 50 Prozent der anwesenden Kräfte eine Ausbildung in der Pflege vorweisen können. In Altenheimen arbeiten die nicht ausgebildeten Angestellten häufig eher im sozialen Bereich - also in der Freizeitbetreuung und bei den Mahlzeiten, während die tatsächlichen Altenpfleger sich mehr auf eigentliche medizinisch-pflegerische Tätigkeiten konzentrieren.

Ein Job nach dem Zivildienst oder dem sozialen Jahr

Zivildienstleistende oder FSJler (Absolventen des Freien Sozialen Jahres) haben häufig die Möglichkeit, nach Ende der Dienstzeit in ihren Arbeitsstellen weiter zu jobben. Sie können nun die im Dienst erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen sinnvoll einbringen und dazu noch relativ gutes Geld verdienen. Dieser Aspekt ist ein weiterer der vielen Vorteile sozialer Dienste.

(Bild: © Gerda Bruske / PIXELIO )